Ein Anfang und ein Abschied – Wie war das eigentlich in Bonn?

Nach vier langen ereignisreichen Jahren kehre ich dieser Stadt den Rücken zu, die mich häufig zur Weißglut gebracht hat mit ihrer hübschen Spießigkeit und ihren wohlhabenden Bürgerkindern, die Busse und Bahnen in Hollisterklamotten bevölkern. Doch wie es mir so oft ergeht, sind die Dinge, über die ich mich aufrege, die, die mich begleiten.

Mir bleiben eineinhalb Wochen Zeit, mich zu verabschieden, von der Stadt, die mich ein Erwachsensein lehrte, das mich anzog und abstieß, das maximale Entspannung und existenziellen Stress beinhaltete und mich vor Fragen stellte wie “Bin ich jetzt ein besserer Mensch, da ich die Kohle habe, meine Großeinkäufe im Bioladen zu machen?”.

Viele Fragen sind noch offen.

Meine erste Abschiedszeremonie war ein Spaziergang mit der Handykamera. Bei jeder Szene, die mich an Bonn erinnerte, hielt ich einfach drauf.

 

 

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