Und manchmal regnet es auch noch

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Mit dem Schreiben beginnen

Es ist grau, es ist trüb, es ist der Tag, an dem ich mich einmal wieder konzentriert mit meinem Buch auseinandersetzen will. Leider ist dieser Tag auch der graueste und verregnetste Tag, den man sich denken kann. Pfützen füllen sich mit endlosen Strömen, die aus der dichten, schmutzigen Himmelsmasse prasseln, nach links und rechts schnellen und wirbeln, bevor sie auf den Asphalt klatschen oder auch Zack! DIR ins Gesicht.
Vielleicht ideal, um am Schreibtisch zu sitzen, vielleicht ideal um sich wieder ins Bett zu legen, vielleicht einfach sehr deprimierend. Nein, ich mag dieses Wetter nicht!

Wer sitzt denn hier am Schreibtisch, wo New York so nah ist? Wo die Kreativität dir schillernd aus Caféhäusern zuzwinkert! Wo die Gesichter der Menschen Geschichten erzählen! Wenn sie dir nicht gefallen, die Gesichter, die Geschichten, wählst du einfach neu. Es sind ja so viele! Gesichter, Geschichten.
Auf, auf! In die Stadt, die Kunst ist. Die Kultur ist. Die Wissen ist. THE City.

Ich bleibe am Schreibtisch. Dem Bett fern. Sehe hoffnungsvoll den wenigen hellen Stunden entgegen. Sehe Vögel dem Regen trotzen und beginne mit meiner Arbeit. Mit meinen Geschichten.

Zack! MIR ins Gesicht.

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