Vom Schreiben und Schweigen über Flucht

Von dem, das keine Worte findet. Ich wünsche jedem einen Gedanken und eine Entscheidung in dem Moment, der den Unterschied ausmacht.

Das Eigene und das Andere

Ich würde gerne einen guten Artikel zum Thema Flucht schreiben. Ich kann es nicht. Das Thema macht mich sprachlos. Es lähmt meine Gedanken, meinen Verstand. Es macht mich _________ LEER.

Wortlos Wortlos

In seinem Aufsatz “Kulturkritik und Gesellschaft” schrieb Theodor W. Adorno 1949 die Phrase “Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch”. Dieser Satz stammt aus einem Zusammenhang, der sich mit einer umfassenden Kulturkritik nach dem Holocaust auseinandersetzt, und soll hier nicht eingehender thematisiert werden. Vielmehr geht es mir um die Kraft, die diese Aussage hat. Seit Wochen, Tagen, Stunden überlege ich, wie ich den wiederkehrenden Ereignissen in der Welt Raum geben kann, wie ich mein Schweigen breche, mein Unbehagen überwinde. Immer wieder schoss mir Adornos Satz durch den Kopf, wohl, weil er so gut zu mir passt. Einer Dichterin aus dem Land der willigen Vollstrecker der Grauens.

Es sind die Fassungslosigkeit, das Unverständnis, die Scham, die mich sprachlos…

View original post 126 more words

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s