Paris, eine Ohnmacht

Aus meiner dunklen Seele. Sorgenvoll.

Das Eigene und das Andere

Schwarz und Weiß Schwarz und Weiß

Sollte man einen Essay schreiben, wenn das Eigene angegriffen wird?
Ja, unbedingt. Doch was gehört dieses Mal zu mir?

Was in Paris passiert ist, trifft uns. Wir hängen an unserem Leben. Wir mögen Mord und Todschlag nur sonntags um 20.15 Uhr im Ersten. Dann ist die Welt in Ordnung. Unsere Sofas sind gemütlich. Die Chips in einem Schüsselchen serviert. Wen das Rascheln nicht stört, isst direkt aus der Tüte. (Heute bis zu 30% weniger Fett!)

Krieg sind wir nicht mehr gewohnt. Dabei ist er Alltag. Zivilisten sterben täglich in Kriegen, die wir führen, durch Waffen, die wir produzieren. Gerechte Kriege. Qualitätsware. Doch Schusswunden bleiben Schusswunden, egal in welchem Land sie wem aus welchem Grund zugefügt wurden.

Und bitte, schwarz-weiße Schreihälse der Doppelmoral, die französische Flaggen in ihren Facebookprofilen hissen, um im nächsten Augenblick auf Flüchtlinge zu schimpfen: Die Werte, die ihr schützen wollt, tretet ihr mit Füßen!

View original post 86 more words

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s