Morgen

Nach einer unruhigen Nacht voller dunkler Spitzen eines Lebens, das ich nicht verstehe, ist es der Morgen, der mich ruhig werden lässt. Innerlich aufgewühlt ist es der Streifen am Horizont, der mir im Chaos eine Linie gibt. 

Siehst du nicht, was hinter den Wolken kommt? 

Während ich ob der Banalität noch grüble, ob ich eine solche Banalität annehmen kann, finde ich die Situation in kürzester Zeit verändert vor. Ich habe die Fäden nicht in der Hand. Doch solang der Wind weht, kann ich auf seinen Wellen reiten. Solange das Meer schweigt, kann ich noch schlafen. Und im Sonnenlicht kann ich sein, wer ich bin.

Ich bin hier im Urlaub auf Helgoland. Urlaub ist das Gefühl trotz weichem Hotelbett und schnarchenden Horden im  Nebenzimmer zu frühester Stunde gut gelaunt den Tag zu beginnen. 

Bilder folgen, hier der Vorgeschmack dieses Morgens auf dem Balkon.


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