Bald ist Nacht

Es ist Bremer Sommer. Ich tauche mit dem Kopf ein in eisiges Wasser. Beginne sofort zu schwimmen. Ich schwimme schnell, ich schwimme gut. Entferne mich vom Ufer. Das Kreischen wird leiser. Die gleichmäßigen Schwimmbewegungen vertreiben die Kälte aus meinem Körper. Es ist eine Idylle, es ist pures Glück, ich zu sein. Frei zu haben. Frei zu sein. Unter den Blicken der DLRG. Niemand soll ertrinken. Aber was kann mir schon passieren? Ich schwimme seit ich denken kann. Freiwillig. Ich lasse mich treiben und denke daran, dass in Malta der Kapitän eines Schiffes vor Gericht steht, weil er Menschen vor dem Ertrinken gerettet hat. Innerhalb Europas stünde er vor Gericht, wenn er es nicht getan hätte. Hier scheint die Sonne und ich schwimme weiter. Weil ich es kann. Bald wird es dunkel. In Europa beginnt die Nacht.

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Mein Stadtleben

Da hat man zu tun und tut doch recht wenig. Medienverdrossen und schreibfaul. Blind den edlen Motiven gegenüber. Ab und zu hält man noch drauf. Viel Arbeit führt zum großen Warten. Auf die Zeit danach, die niemals eintritt. Urlaub muss im Herzen beginnen. Sogar in Gießen und zwischen Containern.

Hamburg Heute







A complete day outside in November. What a pleasure! 

Inklusive Schaulaufen und Bewundern eines “Jahrhundertbauwerks”… Oh du Elbphilharmonie!

Hamburg zeigt gern seine Reize…

Bescheidenes Reisen

Was macht man mit den freien Tagen, wenn der Vogel im Kopf seit Monaten unerbittlich im gleichen Rhythmus gegen Hartholz klopft? Wenn man nicht mehr weiß, wie man Rhythmus schreibt, weil alle Aufmerksamkeit auf Recht und Unrecht liegt?
Mal rauskommen. Dinge hinter sich lassen. Schönheit suchen. Hier an der Weser. Wo man tatsächlich niemanden finden kann. Keine Menschen machen glücklich. Ich bin erstmal ein wenig gerannt.

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Die Würde des Schafs

Erfahrungen und andere Vorkommnisse. Hoffentlich nicht zu bitter. Wo Fakt und Fiktion vermischen, waren die Fakten meist ungenießbar.

Das Eigene und das Andere

ipp Begrenzte Aussichten

Guter Rat ist teuer.

Er lautet: „Seien Sie nett. Sie müssen glaubwürdig sein.“

Erst leuchtet mir noch alles ein. Während er flucht und schimpft und ein Orkan beeindruckender Windstärke aufzieht, nicke ich und beginne zu glauben: Wir waren nur nicht nett genug.

Dass hier meine deutsch-untertänige-Zopf-Mädel-Ja-und-Amen-Mentalität durchkommt, merke ich nicht. Ich bin ja so groß geworden. Es erscheint mir vollkommen logisch, dass Vater Staat im Recht ist. Dass der unfreundliche Sacharbeiter, der uns anschaute als wären wir direkt aus einer RTL 2-Reality-Doku in sein graues Büro gesprungen, sich nur an die Gesetze hielt. Wie kamen wir überhaupt dazu, ihn mit unseren kleinen, unwichtigen Belangen zu belästigen, wo uns Fragebogen XY fehlte?

Asterix und Obelix auf der Suche nach Passierschein A 38.

Das ist doch nichts wert! Ich weiß, wo man all diese Papiere in den Europa illegal besorgen kann, sagt die Anwältin. Aber ich verrate es natürlich nicht…

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