Loriot lässt grüßen

Mal etwas zum Lachen (und Wundern) an einem ordinären Dienstagmorgen! Auf das wir alle mit viel Humor in den Tag starten und unsere gute Laune nicht verlieren!
Liebe Grüße,
Soylani

Das Eigene und das Andere

Ich habe gestern etwas gesehen, das mich in Ungläubigkeit versetzt hat. Waren meine Träume einer Zeitmaschine doch wahr geworden? Hatte mich eine Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum zurück in die 1960er Jahre befördert? Leider nicht…

Ja, ist das denn die Firma... Ja, ist das denn die Firma…

Doch das Wetter dieser Tage ist glänzend und stimmt mich milde. Warum sich nicht mal einen kleinen Scherz erlauben! Neckisch mit Geschlechterzuschreibungen jonglieren? Kein Problem, da lacht Frau doch gerne mit! Als humorvolle (*hust*) Loriot-Enthusiastin habe ich die Anspielung sofort  verstanden. Was für eine geniale Idee dieses sicherlich (sozialkritischen und queeren) Werbetexterteams, das deutsche Kulturgut “Weihnachten bei Hoppenstedts” (Erstausstrahlung 1978) in die sommerliche Supermarktidylle eines Besserverdienerviertels in Bremen zu setzen!

Pahlgruber oder Pallhuber? Pahlgruber oder Pallhuber?

Ich hab den Witz verstanden! Hahaha! Wie heißt es doch so schön? “Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann!” Da lacht das Herz des Humoristen! Subtile Gesellschaftskritik gekonnt verpackt in einer scheinbar schnöden…

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Vom Schreiben und Schweigen über Flucht

Von dem, das keine Worte findet. Ich wünsche jedem einen Gedanken und eine Entscheidung in dem Moment, der den Unterschied ausmacht.

Das Eigene und das Andere

Ich würde gerne einen guten Artikel zum Thema Flucht schreiben. Ich kann es nicht. Das Thema macht mich sprachlos. Es lähmt meine Gedanken, meinen Verstand. Es macht mich _________ LEER.

Wortlos Wortlos

In seinem Aufsatz “Kulturkritik und Gesellschaft” schrieb Theodor W. Adorno 1949 die Phrase “Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch”. Dieser Satz stammt aus einem Zusammenhang, der sich mit einer umfassenden Kulturkritik nach dem Holocaust auseinandersetzt, und soll hier nicht eingehender thematisiert werden. Vielmehr geht es mir um die Kraft, die diese Aussage hat. Seit Wochen, Tagen, Stunden überlege ich, wie ich den wiederkehrenden Ereignissen in der Welt Raum geben kann, wie ich mein Schweigen breche, mein Unbehagen überwinde. Immer wieder schoss mir Adornos Satz durch den Kopf, wohl, weil er so gut zu mir passt. Einer Dichterin aus dem Land der willigen Vollstrecker der Grauens.

Es sind die Fassungslosigkeit, das Unverständnis, die Scham, die mich sprachlos…

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Ich fühle mich politisch

Da regt sich aber eine auf! Gut so! 🙂

Das Eigene und das Andere

oder Drei Fragen zur Selbstwahrnehmung

You take the blue window, the story ends… Or you take the yellow window. But there is no wonderland…

In den letzten Wochen war ich weniger aktiv, was zum Ei(ge)nen daran lag, dass ich mit Dissertation und Broterwerb beschäftigt war und zum Anderen meiner kreativen Schafferinnenlaune geschuldet war, die dazu führte, dass ich mit Smartphone, Bleistiften und meiner Muse durch alle meine Welten lief. (Letzteres erklärt auch meine banalen Wortwitze, über die ich mich gerade köstlich amüsieren kann, die aber nach dem zweiten Morgenkaffee mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch ein Kopfschütteln ernten werden.)

Trotz zahlreicher Beschäftigungen, dem Wechsel des Kontinents und der Wiederaufnahme meines deutschen Soziallebens, studierte ich in den letzten Wochen die Medienlandschaft” das Internet und möchte hier auf einige Beiträge aufmerksam machen, die mein Unbehagen ausgelöst haben:

  • Das Wort “Akademisierungswahn” geistert spätestens seit dem Erscheinen von Julian Nida-Rümelins Buch, das…

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Zweiter Liebster – Jeder, der will, ist nominiert

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Das freundliche Fräulein BA of Hartz hat mich für den Liebster Award nominiert! Vielen Dank dafür. Ich beantworte die Fragen auch gern nach bestem Wissen und Gewissen. Ich werde dieses Mal jedoch niemanden nominieren, sondern vielmehr alle, die sich von der Aktion und meinen Fragen angesprochen fühlen, dazu ermuntern, zu antworten. Ich lese gern eure Blogartikel. Da mein letzter Liebster Award noch nicht so lange her ist, werde ich nach diesem Award so schnell keine Standard-Fragen mehr beantworten. Wer persönliche Fragen zu mir und meinem kreativen Schaffen hat, sei herzlich eingeladen, mir zu schreiben. Auf Das Eigene und das Andere (meinem Themenblog) habe ich sogar ein Kontaktformular. 😉

Und nun geht’s auch schon los mit den Antworten:

1) Der Song bei dem man SOFORT gute Laune bekommt?

California Soul von Marlena Shaw

2) Welches Buch oder welcher Film hat dich echt berührt?

Buch: Kitchen von Banana Yoshimoto
Film: Die Brücke (1959) von Bernhard Wicki
Und andere, oh, so viele andere…

3) Stadt oder Land? Wo würdest du leben wenn du die Wahl hättest?

Erst in der Stadt. Dann auf dem Land. Dann in der Stadt. Oder doch wieder auf dem Land.

4) Was ist dir wichtiger im Job, Geld oder Spaß an der Sache?

Spaß mit vollem Bauch und der Freiheit, mich zu bewegen.

5) Partyanimal oder Bookworm?

Partyworm

6) Mit welchen 3 Worten würdest du dich beschreiben?

Kunst, Käse, Kaputt

7) Dein Lieblingsfashionlabel ist?

Keines.

8) Du bloggst weil…?

…ich will, dass Leute meinen Kram lesen und angucken.

9) Welchen Wunsch willst du dir dieses Jahr noch erfüllen?

Mein Buch zu Ende schreiben. Nee… nun mal nicht übertreiben. Einen leckeren Eisbecher. Mit Erdbeeren.

10) Ist dir deine Followerzahl wichtig?

Wenn die Follower meinen Kram lesen, ja.

11) Verräts du uns dein Lieblingsessen/rezept?

Spaghetti mit Tomatensoße: Zwiebeln in Olivenöl anbraten. Ordentlich Knoblauch dazu. Tomaten drauf (frische oder aus der Dose). Salz, Pfeffer, Zucker nach Belieben rein. Brodeln lassen. Kann ruhig ne Stunde. (Alles reinmachen, was man mag, z.B. Pilze Paprika, Karotten, Tofu-Hack) Dann recht bald würzen. Oregano, Basilikum, Rosmarin… der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Noch kurz köcheln lassen. Dann fertig! Mit bissfesten Spaghetti servieren. 🙂

Und hier sind auch schon meine Fragen:

1) Vervollständige: Ein schöner Tag…
2) Wie viele Ratschläge tun einer Freundschaft gut?
3) Jeden Tag duschen, muss das sein?
4) Denkt ihr bei Klamotten an die, die sie genäht haben?
5) Wann habt ihr das letzte Mal jemandem Unrecht getan?
6) Sind alle Menschen gleich gut/böse?
7) Welcher Kosename (ob selbst erfahren oder in der Bahn gehört) bringt euch auf die Palme?
8) Wie viel Streit tut einer Partnerschaft gut?
9) Wie wird das Warten kürzer?
10) Gehen oder Bleiben?
11) Was ich mich nicht traue, aber gern machen würde:

Wenn arme Menschen sterben…

Nachdenken, reflektieren, den Unterschied ausmachen. Kann man jeden Tag tun. Im Supermarkt. In der Bahn. Vorm Fernseher mit anderen.

Das Eigene und das Andere

Wenn arme Menschen sterben, weil reiche Menschen wegsehen:
– Sitzen wir vorm Computer und üben uns in Betroffenheit
– Wissen wir, wer Schuld ist
– Seufzen wir: Die Welt ist schlecht!
– Haben wir das Thema schon mit Anderen diskutiert
– Sagen wir: Ja, aber…
– Können wir ja auch nichts dagegegen tun
– Wählen wir trotzdem wieder die gleiche Partei
– Kaufen wir erst Recht zwei T-Shirts zum Preis von einem
– Finden wir es blöd, wenn das überfüllte “Flüchtlingsheim” neben unserem Haus eröffnet wird
– Wollen wir uns nicht immer mit so traurigen Dingen beschäftigen
– Sind wir ja nicht verantwortlich


Kommentar:
Zur Zeit werden viele Beiträge zu den unfassbaren Ereignissen geschrieben, die dazu beigetragen haben, dass in den letzten Tagen hunderte Flüchtende ertrinken mussten. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es einen Leser gibt, der sich über die verunglückten Flüchtenden wundert. Die Thematik ist…

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Nationalflaggen und ihre Bedeutungen

Was meint ihr zum Thema Nationalflaggen? Woran denkt ihr, wenn ihr sie seht? An Nazis, Fußball oder Goethe?

Das Eigene und das Andere

Flagge in Sonne und Wind

Als deutsche und von deutscher Geschichte geprägte Autorin breitet sich in meiner Brust ein Gefühl des Unbehagens aus, wenn ich Nationalflaggen, besonders die deutsche Flagge, sehe. Sie haben für mich seit jeher eine aggressive Konnotation und sind eng mit Nationalismus und Ausschluss verknüpft. Umso interessanter war es für mich, in Katalonien zu leben, wo die gelb-rot gestreifte Nationalflagge ein Symbol für die Unabhängigkeit der Katalanen ist. Viele Katalanen bezeichnen sich ganz als Angehörige der katalanischen Nation, die für sie im Zusammenschluss der Anhänger katalanischer Sprache und Kultur besteht. Sogar ich, die nur drei Jahre in Barcelona lebte und Katalanisch mehr schlecht als recht sprach, war Katalanin. In den USA habe ich wieder eine anderen Eindruck von der Bedeutung der Nationalflagge. Die Menschen nutzen sie weniger zur Abgrenzung, sondern vielmehr als Zeichen der Zusammengehörigkeit. Die Nationalflagge und ihre Farben stehen für Freiheit, für das amerikanische Lebensgefühl. Tatsächlich lasse ich mich von…

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Um wen wir trauern – Ein Text über 150 Tote und 147 Tote

Etwas Politisches zum Ostersonntag. Die Schlagzeilen verfolgen mich auch bei der Eiersuche…

Das Eigene und das Andere

Mediengenuss macht nachdenklich. Vor allem in den letzten Tagen. Während das Interesse am Absturzes der Germanwings-Maschine 4U-9525 nicht nachzulassen scheint und diskutiert sind, inwiefern Piloten mit psychischen Erkrankungen eine Bedrohung darstellen, verklingt der Terroranschlag auf die Universität in Kenia ohne große Aufmerksamkeit in den Tiefen des Internets. Am Donnerstagmorgen hatten Angreifer der Schabab-Miliz 147 Student_innen und Mitarbeiter_innen niedergemetzelt. Das Leben der traumatisierten Überlebenden ist für immer verändert, so wie das derer, die ihre Angehörigen verloren haben.
Wenn ein Mensch stirbt, ist das in erster Linie schlimm oder bestürzend für jene, die mit diesem Menschen in Kontakt standen. Wenn mir erzählt wird, irgendwo auf der Welt seien Menschen gestorben, nehme ich das mit einem Achselzucken zur Kenntnis. Wir alle wissen, auch wenn wir es selten thematisieren, dass der Tod zum Leben gehört. Irgendwann wird auch unser Tag kommen. Warum also interessieren wir uns für den Tod von fremden Menschen?…

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Internationale Wochen gegen Rassismus – Ja, jetzt!

Nachdem ich bereits die erste hitzige Diskussion geführt habe, möchte ich euch diesen Beitrag zum Samstag nicht vorenthalten. 🙂

Das Eigene und das Andere

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Schon gemerkt? Es sind in Deutschland „Internationale Wochen gegen Rassismus“! Seit dem 16. bis zum 29. März 2015 finden nach Information des Interkulturellen Rats über 1300 Veranstaltungen in über 300 Städten und Gemeinden statt. Mit mehr als 100.000 Teilnehmenden wird gerechnet. Entstanden ist dieses Engagement gegen Rassismus aus dem „Tag der Vereinten Nationen zur Überwindung von Rassismus“, der vor 20 Jahren ins Leben gerufen wurde als Rassismus nach dem Nationalsozialismus als überwunden galt. Eine Aussage, die gute Bildungsbürger_innen wie dich und mich natürlich auf die Palme bringt. (Achtung, Ironie!) Auf der Homepage der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gerade in Zeiten der NSU, der PEGIDA-Demonstrationen und der Proteste gegen Flüchtende vor Krieg und Armut, der Rassismus in Deutschland sichtbar wird. Eine Aussage, die ich nicht bestreiten kann und die mir dennoch Bauchschmerzen bereitet. Indem mit dem Finger auf diese so offensichtlichen rassistischen, ausschließenden Praxen gezeigt wird…

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Perspektivwechsel – Reflexionen zu kultureller Empfindlichkeit

Grenzen überschreiten hat zahlreiche Facetten. Nach Natur- und Kulturfotos einmal ein kritischer Blick nach innen: Wie fühlt es sich an, von einer Welt in die andere zu treten? Hier ist ein Einblick in mein subjektives Dazwischen.

Das Eigene und das Andere

Ein Stück eigene Kultur

Grenzen

Seit einem halben Jahr bewege ich mich zwischen zwei Staaten, zwei Kulturen, zwei Welten. Ich steige in ein Flugzeug im trüben Norddeutschland, wo eine unfreundliche Mitarbeiterin der Flughafensicherheit meinen Computer für einen Bombentest von dannen schleppt. Ich hüpfe auf einem Bein hinterher, meinen Kulturbeutel, meine Laptoptasche und einen Stiefel in der Hand. Elf Stunden und zwei Flüge später steige ich aus. “Welcome home! Welcome to America”, schallt es mir entgegen, doch mit der Wiedersehensfreude ist es auch hier vorbei als ich von energetischen Angestellten in endlose Absperrbänder gedrängt werde. “Sir! Step in line!” wird der verwirrte weißhaarige Herr vor mir angeherrscht. Ich reihe mich brav ein und setze meine freundlichste Unschuldsmiene auf. Willkommen in der Sicherheitskontrolle! Kann ich jetzt schon kulturelle Unterschiede zwischen Deutschland und den USA benennen? Ich müsste sie schon von sehr weit herholen. Bei der Grenzüberschreitung bin ich nichts als eine priveligierte, da deutsche und weiße…

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Internationaler Frauentag – Feiern und Kämpfen

Gleiche Rechte für alle! Auch außerhalb unserer Grenzen. Heute ist Weltfrauentag. Nach dem schöngeistigen noch ein politischer Abendgruß von mir! 🙂

Das Eigene und das Andere

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Heute ist Internationale Frauentag, auch Weltfrauentag, ja, sogar Frauenkampftag genannt. Er entstand in den Zeiten, in denen Frauen in großen Teilen der Welt wenige Rechte hatten und keine vollwertigen Mitglieder der Gesellschaft waren. Die Sozialistin Clara Zetkin schlug 1910 die Einführung eines Frauentags vor, an dem sich Frauen zusammenschließen und über Grenzen hinweg für Mitbestimmung und Wahlrecht eintreten sollten.

Ich bin keine Expertin für die Geschichte des Frauentages und doch fällt mir, während ich diese Zeilen schreibe, wieder einmal auf, dass diese Zeiten noch nicht vorbei sind. Frauen haben immer noch in großen Teilen der Welt wenige Rechte. In den Ländern, in denen sie rechtlich gleichgestellt sind, werden sie in ihrer Rolle als Frau diskriminiert. So treten Bestrebungen um eine Frauenquote Debatten an Stammtischen genauso wie in politischen Ausschüssen Unverständnis und Wut los. Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen wird mit mangelnder Qualifikation erklärt. Mir scheint dieses Argument, das zu jedem…

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