Somebody happy 


We just need somebody happy around. We are not hopeless. Not lost. We are visible in the pale light of a german rainy day, we are not hiding in the dark of the clouds. 
When we go out, we are on a good way in a good way. This is how it should be. Meeting people. Sharing opinions, chips, sweets.

We could eat strawberries forever. We are not. But we are trying hard.

Somebody happy around? Maybe it would be contagious.

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Wohin ich auch gehe

Der Herbst schenkt Farben und Lichtreflexe, damit man nicht so traurig ist in der Dunkelheit und dem Nebel.

Deswegen ein paar Bilder, die sich aufdrängen, wohin ich auch gehe. Wichtig ist, dass ich man geht.

Gestern hatte ich noch einen lustigen Halloween-Blogbeitrag mit einer eigenartigen Begebenheit in einem Warenhaus geschrieben. Heute ist ein neuer Tag und somit eine neue Stimmung. Der Artikel bleibt ein Draft. Es ist erstaunlich, wie Schreiben und Stimmung zusammenhängen. Man kann versuchen, eine Stimmung zu erzwingen, Musik, Menschen, Orte – sie sind nicht immer zuverlässig doch durchaus geeignet, etwas auszulösen das sich in Tastendrücken, in Kulikreisen ausdrückt. Aber ob es klappt? Das sei dahingestellt.
Es ist Winter und mein Organismus fährt herunter, meine Gedankenspiralen beginnen. Wo kann ich hin, wo kann ich schreiben, wann kommt meine Kreativität zurück?
Gibt es so etwas wie ein unkreatives Jahr?
Wohin ich auch gehe, ich muss mich bewegen.

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Lang lang ist es her, Liebster

ipp

Ausgezeichnet!

In meiner eigenen Inkonsequenz nehme ich wieder teil. Wohl geschmeichelt in meiner schreibarmen, unaufmerksamen Zeit der praktischen Arbeit gefunden und gelesen worden zu sein… jaja, die Eitelkeit!

Danke Neon|Wilderness! Danke, Dominik! 🙂

Ich nehme mir mal wieder die künstlerische Freiheit heraus, den Liebster-Award so zu verformen, wie er mir entspricht. Allez hop!

1. Wenn du die Welt selbst formen könntest, was würdest du ändern?

Ich würde sie richtig rund machen.

2. Wann hast du den letzten handgeschriebenen Brief geschrieben und von wem hast du den letzten handgeschriebenen Brief erhalten?

Da stellt sich mir die Frage: Was ist überhaupt ein Brief? Aber ja, ich bekomme handgeschriebene Papiere von den unterschiedlichsten Menschen, die mir nah und fern stehen. Und ob ich antworte? Aber hallo!

3. Findest du dich witzig?

Aber hallo! *kicher*

4. Unbeachtet aller Hinweise zur praktischen Haltung: Welches Tier hättest du theoretisch gerne als Haustier?

Einen sehr verständnisvollen Hund in den besten Jahren mit einem ironischen Gesicht und einer guten Portion Selbstständigkeit.

5. Was war das schönste Geschenk, dass du jemals erhalten hast?

Ich fand den Saloon von Playmobil super! Und die Reiterferien! Und und und.

6. Hast du schon einmal ein Tier getötet?

Ja. Ich mache mir aber tatsächlich bei jedem erneut diesen abstrakten Gedanken.

7. Welche Sprache findest du am schönsten?

Ohne Inhalt zu verstehn, ist die Sprache halb so scheen. Von daher: Deutsch. Spanisch. Englisch. Katalanisch. Französisch. Dari.

8. Was war das schlechteste Buch, dass du jemals gelesen hast?

Hab ich vergessen. Aber es gab mal eines mit einer Heldin namens Laura Dachs. Das war schon ziemlich gruselig.

9. Die Biografie welchen Autors/welcher Autorin fasziniert dich?

Es gibt zu viele. Aber bei manchen wird mir klar, wie verdammt gesichert und gut dieses Leben ist, mit ich mich auseinandersetze.

10. Worauf wartest du sehnsüchtig?

Dass mich jemand abholt.

11. Findest du deine Stimme schön?

Och joar, kann man sich schon mal anhören.

Und nun meine Nominierung. Ich nomieniere dieses Mal eine Bloggerin, die in den letzten Jahren aus ihrem Alltag ausgebrochen ist, um das zu tun, was sie will. Einfach großartig! Also lest bitte alle https://einjahrspanien.com/

Liebe Anne, wenn du Lust hast, diese Fragen sind für dich:

  1. Qué tal?
  2. Wie ist das Leben?
  3. Was ist anders im Sonnenschein?
  4. Was hat dich verändert
  5. Hast du Heimweh?
  6. Was ist eigentlich Heimat?
  7. Neue Freunde – alte Freunde, gibt es Unterschiede?
  8. Hast du genug Zeit?
  9. Warum Mallorca?
  10. Wir wollen wir leben?
  11. Cuándo nos vemos? 🙂

Und manchmal regnet es auch noch

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Mit dem Schreiben beginnen

Es ist grau, es ist trüb, es ist der Tag, an dem ich mich einmal wieder konzentriert mit meinem Buch auseinandersetzen will. Leider ist dieser Tag auch der graueste und verregnetste Tag, den man sich denken kann. Pfützen füllen sich mit endlosen Strömen, die aus der dichten, schmutzigen Himmelsmasse prasseln, nach links und rechts schnellen und wirbeln, bevor sie auf den Asphalt klatschen oder auch Zack! DIR ins Gesicht.
Vielleicht ideal, um am Schreibtisch zu sitzen, vielleicht ideal um sich wieder ins Bett zu legen, vielleicht einfach sehr deprimierend. Nein, ich mag dieses Wetter nicht!

Wer sitzt denn hier am Schreibtisch, wo New York so nah ist? Wo die Kreativität dir schillernd aus Caféhäusern zuzwinkert! Wo die Gesichter der Menschen Geschichten erzählen! Wenn sie dir nicht gefallen, die Gesichter, die Geschichten, wählst du einfach neu. Es sind ja so viele! Gesichter, Geschichten.
Auf, auf! In die Stadt, die Kunst ist. Die Kultur ist. Die Wissen ist. THE City.

Ich bleibe am Schreibtisch. Dem Bett fern. Sehe hoffnungsvoll den wenigen hellen Stunden entgegen. Sehe Vögel dem Regen trotzen und beginne mit meiner Arbeit. Mit meinen Geschichten.

Zack! MIR ins Gesicht.

Die Abhängigkeit

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Er lehnt sich zurück in seinem Schreibtischstuhl, der ein Sessel ist. Er hat die Welt gesehen. Er hat nicht nur Volkswirtschaft, sondern auch Philosophie, Jura, Geografie und Romanistik studiert. In Heidelberg, München und Berlin. Er reist. Man kennt ihn. Man schätzt ihn. Seine Vorträge. Seine Expertise. Seine Eloquenz.

Er kennt den Arbeitsmarkt. Es ist nicht leicht einen Job zu finden. Heutzutage. Manche Leute finden keinen Job, weil sie zu viel wissen. Überqualifizierte. Manche Leute können andere Dinge gut. Es kann ja nicht jeder Chef sein. Continue reading

Dieses Etwas

ipp

In mir ist dieses Etwas, das sich nicht ignorieren lässt. Ich weiß, es wird mit einem Mal weg sein. Wie vom Erdboden verschluckt. Dann werde ich eine Andere sein. Doch jetzt ist es da und lässt mich in die Tasten hauen. Lässt mich im Zimmer herumschwirren, im Internet herumirren. Der Kopf, der Kopf! Er ist so voll und gleichzeitig leer. Was willst du, SoylaNi? Continue reading

Buch Schreiben

ipp

Viele Menschen wollen ein Buch schreiben. So auch ich. Ein Buch schreiben, das ist die anerkannte Form dessen, was ich ständig mache. Was ich machen will, auch wenn mir manchmal Inhalt und Struktur abhanden kommmen – Schreiben.
Wenn mir das Schreiben so leicht fällt, warum schreibe ich dann nicht einfach ein Buch? Wenn mir die Ideen zufliegen, die Worte die Finger bewegen, die einen Kugelschreiber auf Papier drücken, die ein wenig zu fest in den Tasten hauen. So wurde es mir immer wieder gesagt. Weniger ernsthaft, mehr dahin gesagt. Halb beeindruckt, halb beim nächsten Thema. “Du hast so viel Phantasie, du solltest ein Buch schreiben!” Ja, vielleicht sollte ich das.
Doch für mich bedeutet ein Buch schreiben vor allem eines: Disziplin. Was ich unter Disziplin verstehe? Kontinuität, Fokussierung und Fleiß.
Eine Sache beharrlich verfolgen, in guten wie in schlechten Zeiten, bedeutet gegen die Kreativität zu arbeiten. Continue reading