Frühlingserwachen und Neujahrsansprachen

Warum ich den Winter nicht behalten kann,

will ich nicht hier nicht sagen.

Deswegen Licht auf meinen Frühling,

er beantwortet jetzt alle Fragen!

Frohes Neues Jahr, liebe Leserinnen und Leser und Vorbeistreifende. Ich nehme mir vor, die Welten mehr zu pflegen und ihre polierten Einblicke hier festzuhalten. Nennt man das nicht auch Psychohygiene? Die neue deutsche Gesundheitssprache ist auch bei mir angekommen. In diesem Sinne: Glück, Gesundheit und große Momente im Kleinen!

Vorzügliche Grüße,

SoylaNi

Aufdringliche Gleichnisse 

Ein Blick in die Natur drängt einfache Lösungen auf. Besonders im Frühling sieht man schwarz oder weiß, rosa oder lila. Ich spaziere und spaziere, sehe aber doch nicht hervor hinter meinem Schleier. Ich bin den Farben nicht böse, sie können ja nichts dafür, dass sie mir Eindeutigkeit vermitteln wo keine ist. Hinter den Wolken Sonnenschein. Hinter dem Schleier ich. 

Ich! Wer kann das schon sein!

In diesem Frühjahr

Verkrampfte Frühlingsboten

Verkrampfte Frühlingsboten

Die Zierkirsche streckte ihre zornigen Fäuste gen Himmel
Das war im Frühjahr
Zweitausendneun

Zwei junge Menschen saßen und schliefen
Das war im Flugzeug
Ich hatte sie gern

Ich wollte den Löwenzahn fotografieren
Das war in meiner Straße
Schon fotografiert

Das ewige Rauschen der Welt
Das kam aus meinem Computer
War Leben

Ich bin so müde, Maria!
Maria, ach, wärst du bei mir!
Du lehrtest mich!

Immer diese Langeweile, obwohl man zu tun hätte
Eine Künstlerin, die Freundin
Ich leider nicht

Der Sinn war schon der Sinn
In diesem Frühjahr
Zweitausendneun

Gedicht, 2009