Bunt und Launisch

Beim Spazieren mal wieder gezwungen gewesen, stehen zu bleiben. So unbändig der Wunsch, Sonne auf Regen, Gold auf Grau, Himmel auf Erde festzuhalten. Genießt man mehr oder weniger durch die Kunst?
Verliert oder konserviert man den Moment?
Ich habe keine Antwort auf diese Fragen. Muss es wohl nochmal probieren.

Sportplatz

Die lauten Rufe der Fußballspieler, die des eisigen Wetters trotzen, hallen über den Platz hinaus, springen durch die Bäume, messen sich mit dem Dröhnen des Laubbläsers. Die Sonne scheint mild und orange, blendet ohne zu wärmen, verschwindet, bevor man sich an sie gewöhnen kann. Das Spiel geht weiter, die Wölkchen vor den Mündern sind weiß. Wir nähern uns den dunklen Tagen. 

Wohin ich auch gehe

Der Herbst schenkt Farben und Lichtreflexe, damit man nicht so traurig ist in der Dunkelheit und dem Nebel.

Deswegen ein paar Bilder, die sich aufdrängen, wohin ich auch gehe. Wichtig ist, dass ich man geht.

Gestern hatte ich noch einen lustigen Halloween-Blogbeitrag mit einer eigenartigen Begebenheit in einem Warenhaus geschrieben. Heute ist ein neuer Tag und somit eine neue Stimmung. Der Artikel bleibt ein Draft. Es ist erstaunlich, wie Schreiben und Stimmung zusammenhängen. Man kann versuchen, eine Stimmung zu erzwingen, Musik, Menschen, Orte – sie sind nicht immer zuverlässig doch durchaus geeignet, etwas auszulösen das sich in Tastendrücken, in Kulikreisen ausdrückt. Aber ob es klappt? Das sei dahingestellt.
Es ist Winter und mein Organismus fährt herunter, meine Gedankenspiralen beginnen. Wo kann ich hin, wo kann ich schreiben, wann kommt meine Kreativität zurück?
Gibt es so etwas wie ein unkreatives Jahr?
Wohin ich auch gehe, ich muss mich bewegen.

img_20161101_194434.jpgimg_20161101_194518.jpgimg_20161101_194704.jpg

Mehrbst







Auch dieses Wochenende war ich unterwegs und merke, dass ich mich an ihn gewöhne. Besonders im Sonnenschein. Was nicht heißt, dass ich keine frische Dusche abbekommen hätte, auf dem Fahrrad durch die Nacht.
Grüße ihn von mir, hat neulich eine Freundin zu mir gesagt. Ich wusste nicht genau, wen sie meinte. Und so grüße ich jetzt den Herbst.

Schnöde Herbstbilder

Ich habe Fotos gemacht, denn ohne eine Brille ist diese Jahreszeit nicht zu ertragen. Herbst wirft den Menschen zurück. Schon wieder die gleiche Scheiße?

Herbst fordert den Menschen heraus. Wir sind alle vergänglich und spüren es auch.

Herbst nimmt den Menschen in die Pflicht. Zieh dir einen verdammten Pullover an!

Wie gesagt, ich habe Fotos gemacht.

Erhellen

In der Dunkelheit der vorübergehenden Oktobertage sind wir noch nicht bereit den Winter zu akzeptieren und suchen nach den Zeichen des Lebens. Auch wenn wir sie nicht finden, spiegeln doch unsere Augen das Licht vergangener Tage. 

Kleines Gerät, das du unseren Alltag bestimmst, erhelle doch diesen Moment!


Im Blumenkasten meines Lebens ein einsamer Bote der Sonne.