5 Jahre Winterdepression?

Fünf Jahre ist es her, dass ich an einem grauen Januartag diesen Blogbeitrag schrieb. Umgeben vom inneren und äußeren Grau, doch fest entschlossen, etwas daraus zu machen. Wenn ich heute “Sechs persönliche Tipps gegen Winterdepression” lese, weiß ich, dass ich nicht wirklich weitergekommen bin. Aber ich habe mich auch nicht zurückentwickelt. Und so kämpfe ich weiter wie eine Donya Quijote gegen meine Windmühlen an. En garde!

Hier der Artikel von damals:


Sechs persönliche Tipps gegen Winterdepression

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Böse Zungen werfen meinem Dasein Inkonsistenz und Wankelmut vor. Doch das stimmt nicht! Es gibt Menschen, Gefühle, sogar Interessen, die mich seit langer Zeit begleiten. Hier und heute möchte ich eine meiner treuen Begleiterinnen vorstellen: Vorhang auf für die Winterdepression! Continue reading

Kranke Reime

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Hat euch die Grippewelle auch schon erfasst oder schwimmt ihr noch gegen die reißenden Fluten an? Mich hat es auf den Meeresgrund gezogen und ich ziehe mich gleich ins Bett zurück. Vorher noch drei Reimgedichte zum Thema. Mögen sie euch zum Schmunzeln bringen! 🙂

Hallo!? Ich bin krank!
Komm mich doch besuchen,
hörst du mich nicht fluchen?
ich lieg‘ im Bett und leide.
Komm, leiden wir doch beide!

Kümmer dich doch mal,
bin ich dir denn egal?
Wem’s so schlecht geht wie mir,
verdient Trost von dir.

Komm mich doch besuchen,
erwarte keinen Kuchen,
nein, bring ihn lieber mit,
dann werd ich wieder fit!

Zäher Schleim
Taubes Nichts im Kopf der niederliegenden Unfähigkeit,
wabert im entzündeten Hals und in rauschenden Ohren,
baut Druck in der Stirn, Wahn macht sich breit,
und hat sich im Fieber des Tagebetts verloren.

Krank und Klein
Wenn ich krank bin
ist es fad
Ich fühl mich schlimm
Hab keinen Rat
keine Idee
was ich mach soll
mir tut alles weh
das find ich nicht toll

Vernissage: Was noch übrig ist und DAS_ was ihr mitbringt

Ein Abschied aus Bonn

Anstatt wie gewöhnliche Menschen aus Bonn wegzuziehen, verlassen wir die Bonner Intellektuellenszene.

Ja, die WG! Große, kreativ-kritische Spielwiese der schillernsten Persönlichkeiten im Rhein-Sieg-Kreis, die sich dadurch zusammenfanden, dass sie nicht anders sein wollten, sondern anders waren. Ein Feuerwerk der Denkkraft, das in alle Richtungen sprudelte, das Kunst verachtete und sie dennoch konsistent produzierte.

Wir, das Eduscho-Kollektiv aus der Gruppe Musenhain, waren immer für einen gesellschaftskritischen Nachmittagskaffee zu haben, für einen nachdenklichen Biermix, ein besinnliches Käsebrot.

In alle Winde zerstreut sähen wir nun Kultur, wo andere sie sehen. Adé, schöne Intellektuellenzeit! Auch wenn uns der Ernst des Lebens in seine kapitalistischen structures zwingt, wir lassen uns die Satire nicht nehmen.

Hier ein kleiner Ausschnitt von etwas ganz, ganz Großem:

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[4] Postkartenwandteppich “Globus Dei”
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