In der Wüste

Ich bin in der Wüste des Wartens am Anfang meines Weges. Der Sand knirscht zwischen meinen Zähnen, wenn ich kaue. Wenn ich mir die Lippen lecke, rollen die Körnchen meine Zunge herunter. Das Kratzen der Steinchen, die an meinem Gaumen kleben bleiben als Knistern mit salzigem Geschmack. Das Wasser ist in Sicht, doch bleibt Illusion. Meine Wüste ist der Weg, der sich nicht zeigt in meiner eindeutigen Welt. Das Salz ist mir doch so wichtig wie die Suppe.

In der Liebe

ipp

Deine Sorgen möcht ich haben

Durch alle meine Welten tragen

Manch eine werd ich dort verlieren

Dafür kannst du mich kritisieren

Doch mach dir nichts daraus

Ich denk mir neue aus

Auf dem Weg

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Das Gefühl, das Unmögliche zu versuchen
Nicht großartig, sondern erschöpft
Diese Buchstaben wollen nicht wie ich
Menschen interessieren sich für Romanzen
Schlagen die Augen nieder
Denn alles ist gleich
Was sie nicht berührt
Mein ganzes Leben
habe ich Antworten gesucht
wo ich sie niemals finden werde
Viel nachzuholen
Viel nachzugeben
Oh, warum ist die Vorstellung zu rauchen, besser als zu rauchen?
Phantasie kann ein ordinäres Leben zerstören