Urban

Happy new year, I guess it is. I should be. To you and to me. Joyfully. I wish you all the best!
While I am living an urban life, working eight to five, in a city, with a lot of people, freezing and moving, living an urban life. Ordinary people wishing for a happy new year.
Like me.
Maybe.





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Weihnachtsfeier

Während wir
Zusammen sind
Reißen wir
Uns zusammen

Weihnachten
Oh, Weihnachten
Du verlierst nie
Deinen Sinn

Allein in der Mystik
Finden wir Glück
Vor dem Großen-Ganzen
Tritt unser Kopf zurück

Weihnachten
Oh, Weihnachten
Ich werde feiern
Solange ich bin

Er frittiert

ipp

Und eine Welt entsteht

Er frittiert.
Möchtest du Kartoffelrösti, fragt mein Schatz.
Er sagt natürlich nicht Kartoffelrösti. Er sagt Pommes.
Zwei, sage ich. Gehe ins Schlafzimmer. Lege dort Wäsche zusammen. Schneller, schneller. Lege die Sachen in den Schrank. Bin nicht akkurat.
In der Küche knistert und knackt es.
Pommes sind fertig, sagt mein Schatz.
Ich fege den Staub unter das Bett.
Kommst du essen?
Wir sind Zeitreisende zwischen den Welten.

Erster-Urlaubstag-Traum

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Normalerweise sind mein Leben, mein Denken und ich am Morgen viel zu abstrakt für diesen Blog. Dennoch sitze ich hier und halte meinen Traum fest. Ein-Sonntag-auf-Montag-Traum, der es in sich hatte. Entwaffnend in seiner Klarheit, beschämend in seiner Botschaft. Westentaschenpsychologie, du hast mich bloßgestellt!

Es ist Montag und ich gehe zur Arbeit. Es ist nicht irgendein Tag, heute ist eine Veranstaltung, ein Event, ich weiß es nicht genau. Aber ich weiß, dass meine Anwesenheit notwendig ist. Unbedingt! Ich organisiere, spreche mit verschiedenen Leuten, renne von A nach B. Jemand drückt mir den “Spiegel” (Was für ein anmaßender Titel für eine Zeitschrift!) in die Hand. Meine Mitarbeiter haben ein Interview gegeben (Größenwahn also auch!) und sich anschließend alle in Unterwäsche mit unseren Bewohnern fotografieren lassen. Ich renne mit dem Heft ins Freie, raufe mir die Haare. Musste das nur sein? Irgendwo wartet mein Chef auf eine Erklärung. Ich vertage das Problem und verteile Papiere an Bewohner und jeweils drei Fahrkarten mit dem Namen des Empfängers (Warum drei??). Während ich noch in einem Café auf Kollegen treffe, die ich alle duze und die mich pikiert siezen, fragt mit jemand aus dem Nichts: “Hast du nicht eigentlich Urlaub gehabt?” Und mir fällt es wieder ein! Ja. Ich hätte Urlaub gehabt. Aber warum? Wie konnte ich mir bloß Urlaub nehmen? Heute wäre das ja nun wirklich nicht möglich gewesen. Hoffentlich merkt es keiner…

Und die Aufwachphase setzt ein. Zu spät um pünktlich zu sein.

Peinlich und beschämend, dieser Traum? Entlarvend?  Vielleicht. Ich bitte die Lesenden bei der abschließenden Beurteilung meines Daseins nicht zu vergessen: Ich träume auch noch ganz andere Sachen!

Oh du schöner sonniger Montagmorgen! Ich habe Urlaub! 🙂

Bamya – Grüße aus der Ferne

Nein, dies ist kein Kochblog. Auch wenn die Reime in der letzten Zeit etwas nachgelassen haben und sich die Fotos auf Alltagskultur meines typischen 10-Kilometer-Radius beziehen, die Pforte in die weite Welt ist geöffnet, das Fernweh ist groß. Doch heute gab es Bamya. Ein Gemüse, das ich nie zuvor gegessen hatte. Es mag daran liegen, dass ich mich abwärts hipper Trendrestaurants bewege. Aber so öffnet ein neues Lebensmittel, das mit einem neuen Geruch durch die Räume zieht, die Vorhänge, die eisern vor den Fenstern hängen.
Und wen interessiert schon eine verschlossene Tür, wenn man durchs Fenster klettern kann?

Guten Appetit und gute Reise!

ipp

ipp

ipp

ipp

ipp

Merry Christmas

image

And I am running
Like every day
From here to there
And back

And I am watching
These rays of light
The time hasn’t come
Yet

And I am running
Like every day
From here to there
Smiling

Have a wonderful christmas time everybody!