Verehrte Leser*innen, heute ist der Übergang

Ein Spaziergang durch den Park, ein Moment, den man allein verbringt und doch mit vielen anderen Spaziergänger*innen teilt. Fuß vor Fuß. Den Blick gesenkt oder unstet streifend. Heute keine Gespräche mit Unbekannten. Die Feierlichkeiten von gestern sind Geschichte geworden. Das Neue ist noch nicht wirklich zu fassen. Der 1. Januar ist ein Schwebezustand, ein Zwischenraum. Die Kälte passt gut zu ihm. Sie verdeutlicht, dass jetzt etwas Anderes kommt. So will es die Kultur.

Verehrte Leser*innen, wenn Sie noch im Gestern verharren und ob des Morgens bangen, gehen Sie einmal raus! In die Schleuse des 1. Januar.

Wohin ich auch gehe

Der Herbst schenkt Farben und Lichtreflexe, damit man nicht so traurig ist in der Dunkelheit und dem Nebel.

Deswegen ein paar Bilder, die sich aufdrängen, wohin ich auch gehe. Wichtig ist, dass ich man geht.

Gestern hatte ich noch einen lustigen Halloween-Blogbeitrag mit einer eigenartigen Begebenheit in einem Warenhaus geschrieben. Heute ist ein neuer Tag und somit eine neue Stimmung. Der Artikel bleibt ein Draft. Es ist erstaunlich, wie Schreiben und Stimmung zusammenhängen. Man kann versuchen, eine Stimmung zu erzwingen, Musik, Menschen, Orte – sie sind nicht immer zuverlässig doch durchaus geeignet, etwas auszulösen das sich in Tastendrücken, in Kulikreisen ausdrückt. Aber ob es klappt? Das sei dahingestellt.
Es ist Winter und mein Organismus fährt herunter, meine Gedankenspiralen beginnen. Wo kann ich hin, wo kann ich schreiben, wann kommt meine Kreativität zurück?
Gibt es so etwas wie ein unkreatives Jahr?
Wohin ich auch gehe, ich muss mich bewegen.

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Einen schönen guten Kuchen!

Frau M., haben Sie den Krieg vergessen?
Mal wieder zu viel Kuchen gefressen?
Im Sessel gesessen.
Nach draußen geseh’n.
Diese Container, die sind doch nicht schön!
Warum müssen die ausgerechnet vor unserer Haustür stehn?
Warum die Toiletten wohl so schmutzig sind?
Sauberkeit lernt man doch als Kind!
Und wie die ihre Becher in die Vorgärten schmeißen!
Das werden Sie nur wirklich nie begreifen!
Deutschland ist ein sauberes Land
In dem man so manche Wohltat erfand.
Der Müll wird hübsch getrennt.
Der Gatte trägt ein gebügelt Hemd.
Unordnung ist uns hier fremd.
Und während die Sahne noch in Ihrem Darm drückt,
haben Sie schnell einen Stift gezückt.

Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht,
Die Bombe ist ja nur in Ihr Wohnzimmer gekracht.
Der Bunker ist doch überdacht.
Also:
Gute Nacht.

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A Tourist in Austria

Only five days I spent in Austria, having a different New Year’s Eve both calm and happy. I had a great time with wonderful people showing me around and I got to know another part of the austrian culture which is sometimes familiar and then surprisingly different from my North German habits. 🙂 I enjoyed it a lot, sometimes I carried my mobile phone with me and took pictures, this is a kaleidoscope of my view as a short time tourist in Austria.

Places, I’ve visited: Wels, Gmunden, Hallstatt, Melk, Wien, andere.

Nach nur fünf Tagen in Österreich bin ich zurück und habe dieses Silvesterfest einmal anders verbracht, ruhig und friedlich. Ich hatte eine tolle Zeit mit wunderbaren Menschen, die mir alles gezeigt und die österreichische Kultur näher gebracht haben, manchmal war sie ähnlich, dann wieder überraschend anders als meine norddeutschen Gewohnheiten. 🙂 Ich hatte großen Spaß, gelegentlich hatte ich mein Smartphone dabei und habe Fotos gemacht, dies ist ein Kaleidoskop meiner Blicke als Kurzzeittouristin in Österreich.

Orte, die ich besucht habe: Wels, Gmunden, Hallstatt, Melk, Wien, andere.